Winterlaufserie 2016/17 Teil 2

Nach dem ersten Teil der Winterlaufserie, dem 10km Lauf stand nun am 08.01.2017 der 15km Lauf auf dem Plan.

Die Vorbereitung

Wie ich euch schon im letzten Blogpost erzählt habe, war eigentlich mein Plan nach dem letzten 10km Wettkampf im Dezember 4 mal pro Woche Laufen zu gehen, dabei jeweils einen längeren Lauf von mindestens 10km, sowie kürzere Tempoeinheiten einzubauen. Wie das manchmal so ist, konnte ich meinen Plan nicht genau einhalten. Wie viele andere auch, hat es mich über Weihnachten und Silvester mit einem Virus erwischt und ich lag mehrer Tage flach. Zuerst hat das ziemlich auf meine Motivation geschlagen, weil ich dachte so einen 15km Wettkampf nicht gut bestreiten zu können. Zum Glück ging es mir ein paar Tage vor dem Wettkampf um einiges besser und ich hatte beschlossen, trotz nicht ganz optimaler Vorbereitung, am Lauf teilzunehmen und einfach mal zu schauen wie es läuft.

Der Wettkampf

Am 08.01.2017 war es dann so weit. Das Wetter war zum Glück einigermaßen auf unserer Seite, ein paar Tage zuvor hatte es bis zu -12 Grad in München. Am Wettkampftag waren dann nur -3 Grad und leichter Schneefall angesagt. Damit konnte ich ganz gut leben 🙂 Gegen 10 Uhr machte ich mich doch ein bisschen nervös auf den Weg zum Olympiapark in München. Da wir alle Startunterlagen vom ersten Lauf behalten haben war ich ca. eine halbe Stunde vor Start am Treffpunkt. Im Unterschied zum letzten Lauf musste ich also nicht ewig warten und war dementsprechend nicht schon vor dem Start durchgefroren. Dieses Mal galt es 3 Runden á 5km durch den Olympiapark zu absolvieren. Aufgrund meiner nicht gerade optimalen Vorbereitung und der Tatsache, dass ich noch nie in einem Wettkampf 15km gelaufen bin, habe ich mir kein konkretes zeitliches Ziel gesetzt. Mein einziger Plan war es, ruhig und moderat zu starten, in mich hineinzuhören wie viel Power noch in meinem Körper steckt und mich von Runde zu Runde in der Geschwindigkeit zu steigern. Dieses Mal startete ich um 11 Uhr gemeinsam mit rund 600 anderen Winterlaufbegeisterten. Ich muss zugeben, dass es mir manchmal schon ein bisschen schwer fällt nicht gleich mit gesteigertem Tempo zu starten, aber grade im Hinblick auf die Distanz und den nicht gerade einfachen Wetterbedingungen, habe ich mich darauf konzentriert erstmal meine Pace zu halten. Bis zur Hälfte der zweiten Runde lief alles super, die Wege waren zwar ziemlich verschneit wodurch das Laufen etwas anstrengender war, aber das war soweit kein größeres Problem.

Ab Kilometer 8 fing es dann doch mehr und stärker an zu schneien, aber ich war vorbereitet Handschuhe und ein Halstuch, welches ich mir einfach bis hoch zur Nase gezogen habe, haben mich trotzdem gut warmgehalten. Ab Kilometer 10 merkte ich, wie es doch zunehmend anstrengender für mich wurde. Für diesen Fall habe ich mir ein paar Gel Gummibärchen von Power Bar mitgenommen, diese bekomme ich einfach besser runter, als einen Riegel oder ein normales Gel. Ab Kilometer 12, gestärkt und das Ziel quasi schon vor Augen war ich wieder voller Motivation die letzten Kilometer nochmal alles rauszuholen. Auch an diesem Punkt habe ich wieder gemerkt, wie wichtig das Stabitraining und die gezielte Kräftigung der Rumpfmuskulatur für mich sind. Auch wenn ich während des Laufens ein kurzes Tief habe, fällt es mir leichter durchzuhalten. Insgesamt habe ich die 15km dann mit einer Zeit von 1:31h gefinisht.

Für erfahrene Läufer wahrscheinlich eine Zeit im Schneckentempo, aber ich bin damit im Hinblick auf die Rahmenbedingungen und meinem aktuellen Trainingszustand erstmal zufrieden. Was natürlich nicht heißen soll, dass ich nicht schneller werden will 😉 Alles in allem hat mir der Lauf großen Spaß gemacht und ich freue mich auf den dritten Lauf der Winterlaufserie, die 20km, die dann im Februar geplant sind.

Wie sieht es bei euch aus, nehmt ihr auch an Läufen im Winter teil, oder startet ihr erst zum Frühjahr/Sommer wieder durch?

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